Geheimplan gegen Deutschland: Szenische Lesung der Correctiv-Recherchen kurzfristig im Programm

31. Januar 2024 | 3eck, Aktuelles, Veranstaltungen

(c) Mohamed Anwar
(c) Mohamed Anwar

Das Medienhaus „Correctiv“ hat Anfang Januar 2024 über ein Treffen von rechtsradikalen Kräften in Potsdam im November 2023 berichtet. Die darin konkret geplanten Vertreibungen von Millionen Menschen aus Deutschland hatten in den folgenden Wochen bundesweit zu zahlreichen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus geführt, so auch am 27. Januar in Borken. Seitdem wird die Debatte um Rechtsextremismus auf vielen gesellschaftlichen Ebenen intensiv geführt. Eine Auseinandersetzung auf anderer Ebene mit dem Thema bietet am Dienstag, 27. Februar 2024, um 19.30 Uhr die szenische Lesung „Geheimplan gegen Deutschland“ in der Stadthalle Vennehof.

Die Stadt Borken konnte für die Aufführung kurzfristig das Theater „Der Kleiner Bühnenboden“ aus Münster gewinnen. Die Leseinszenierung stellt das Treffen in Potsdam nach, bei dem „Correctiv“ vor Ort war und das Treffen dokumentiert hat. Im Anschluss an die Lesung in der Stadthalle ist ein moderiertes Nachgespräch zwischen den Zuschauenden und dem Ensemble geplant, das Stefan Querl, Leiter der Gedenkstätte Villa ten Hompel in Münster, moderiert.

Einlass beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet für Erwachsene 10 Euro, Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende haben mit einem entsprechenden Nachweis freien Eintritt. Tickets sind an der Abendkasse, online unter www.3eck.ticket.io oder in der Tourist-Information im FARB erhältlich. Zur besseren Planung bittet die Stadtverwaltung größere Gruppen um vorherige Anmeldung unter Tel. 02861/939-252 oder per E-Mail an tourist-info@borken.de.

Zum Hintergrund:

Die szenische Lesung „Geheimplan gegen Deutschland“ basiert auf den „Correctiv“-Recherchen und ist in Zusammenarbeit mit dem Volkstheater Wien und dem Berliner Ensemble entstanden. Das Stück wird derzeit in mehreren bundesdeutschen Theaterhäusern aufgeführt und soll aktiv dazu beitragen, die politische Auseinandersetzung mit dem menschenfeindlichen Gedankengut der Rechtsextremen zu ermöglichen.